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In seinem Vortrag gewährte uns Philipp Demandt einen überaus interessanten Einblick in die Arbeiten eines Kunsthistorikers.
Seit 16 Monaten führt er die Trias von Städel-Museum, Kunsthalle Schirn und Liebieghaus, eine im deutschen Kulturbetrieb seltene Konzentration von Verantwortung. Diese Einrichtungen musste er erst kennenlernen: das Städel mit seiner 200-jährigen Tradition und riesiger Sammlung, die Schirn, die gerade einmal 30 Jahre alt ist und nicht über einen eigenen Fundus verfügt.
Derzeit läuft im Städel eine Schau mit Werken des flämischen Malerfürsten Peter Paul Rubens unter dem Motto „Kraft der Verwandlung“. Die Schirn setzt dagegen auf Kunst des 20. Jahrhunderts, auf den US-Maler Jean-Miche Basquiat, mit dem Motto „Boom for Real“.
Und Philipp Demandt hat noch viel vor, ein Projekt liegt ihm am Herzen:
Die Vermittlung von Kunst ist gewaltigen Umbrüchen unterworfen – der digitale Auftritt wächst rasch. Hier will Demandt weiter proaktiv handeln. Die gesamte Sammlung des Städels mit 33.000 Objekten soll am Ende online zugänglich sein. Derzeit befinden sich etwa 1.260 Werke in der digitalen Sammlung.
Wir dürfen gespannt sein, was der junge motivierte Kunsthistoriker noch für Überraschungen bereithält.
Im Anschluss an den Vortrag hat Herr Demandt Fragen zu seinem Vortrag beantwortet.

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Es wurden anschließend die Kandidaten für den Geschäftsführenden Vorstand vorgestellt: Für die Position Präsidentin- Cornelia Klaus, erste Vizepräsidentin- Yong-Hi Yim-Siegels, zweite Vizepräsidentin- Nicola Lotz, Protokollführerin- Martina Altherr-Scriba und Schriftführerin Dr. Mirjana Kotowski.

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Im Rahmen des Meetings wurden auch die neuen Mitglieder begrüßt
Der Abend, diesmal mit Partnern, wurde durch ein leichtes Frühlingsmenue und angeregten Gesprächen abgerundet.